Donnerstag, 7. Juni 2012

J. & ich, zum zweiten

Leider bin ich gerade etwas sehr eingedeckt mit Dingen, die ich erledigen sollte, drum leidet der Blog. (Der beschwert sich nämlich als einziger nicht lautstark)

Vorgestern hatte ich mit J. das zweite PT.

Zuerst wurde ich wieder gewogen und das Körperfett wurde errechnet. An Gewicht habe ich gar nichts verloren, nicht mal hundert Gramm. Ehrlich gesagt war ich etwas enttäuscht, aber eigentlich auch selber schuld. Mit dem Essen hatte ich mich nämlich nicht nicht zurück gehalten. Darauf werde ich jetzt etwas mehr achten. Nicht so, dass ich komplett verzichte, aber ich brauche einfach nicht jeden Tag was Süsses. Was mich aber gefreut hat: ich habe fast ein halbes Kilo an Fettmasse abgebaut, und umgekehrt ein halbes Kilo Muskeln zugelegt. Ich habe das Gefühl, dass man es auch etwas sieht, bzw. dass ich mich etwas anders anfühle. Das mit dem Gewicht ist sicher nicht das Wichtigste, aber trotzdem hätte ich mich über 1 Kilo weniger gefreut. Zumindest hat mein Körper einen Kick bekommen und fängt jetzt an Muskeln aufzubauen. Mein Kalorienbedarf ist um ganze 9 Kalorien gestiegen (yay :D)! Am meisten Fett habe ich in den Beinen (Gesäss gehört da dazu) verloren. Ich habe das Gefühl, dass es vorallem am Gesäss etwas anders aussieht. Aber man kann sich ja vieles einreden...

Nach dem Vermessen ging es ans Aufwärmen (10 Minuten moderat Rudern). Danach hat mir J. ein richtiges Pump-Programm zusammen gestellt. Den genauen Ablauf habe ich nicht mehr im Kopf, werde ihn aber, sobald ich wieder im Studio war fotografieren und auflisten. Soweit ich mir erinnere sind es 5 Übungen an den Kraftmaschinen. Jede Übung wird 6 - 8 Mal wiederholt, wenn ich mehr als 8 schaffe, dann das nächst höhere Gewicht nehmen. Nach 6-8 Wiederholungen mache ich 30 Sekunden Pause und lockere die beanspruchten Muskeln, um dann jeweils noch 1 oder 2 Sets anschliessend zu  machen (natürlich wieder mit Pause dazwischen). Ich wechsle also nicht nach jedem Durchgang das Gerät, sondern mache meine 2 (oder 3 ) Sets gleich nacheinander. Einige der Übungen (ok, die meisten) waren ziemlich fies. Die letzte Übungen für die gerade Bauchmuskeln war am schlimmsten, da tat es schon nach der zweiten Wiederholungen total weh.

Das Programm soll ich jetzt pro Woche 2-3 Mal machen. Am besten natürlich 3 Mal...
Das nächste Treffen mit J. ist dann Ende Juni oder Anfang Juli. Also nur ein paar Wochen jetzt richtig Pumpen und Muskeln aufbauen...und hoffentlich auch noch mehr Fett.

Dienstag, 29. Mai 2012

Eis essen ohne schlechtes Gewissen

Ich bin kein Fan des Kalorienzählens. Wenn es aber darum geht sinnlose Sachen (Chips, Eis) zu vertilgen schaue ich eigentlich doch meist was ich da eigentlich gerade in mich reinstopfe (n möchte).
Heute habe ich zu meiner allgemeinen Freude festgestellt, dass Raketen Eis lediglich 50 Kalorien hat.

Das Ding ess ich, und mit nur so wenig verbrauche ich die Kalorien wieder:


  • 5 Minuten rudern
  • 6 Minuten langsam joggen
  • 7 Minuten Krafttraining
  • 15 Minuten Tanzen
  • 16 Minuten Spazieren gehen


Natürlich nicht alles zusammen, sondern jedes einzeln. Nette Vorstellung.

Montag, 28. Mai 2012

Trainingspause?

4 Tage lang habe ich nichts gemacht. Einerseits hatte ich wirklich kaum Zeit (um 10, 11 abends nach Hause kommen IST ein Grund) und an den anderen Tagen hatte ich keine Lust und war zu müde (wegen den Tagen, die sooo lange waren).

Gestern und heute war ich aber wieder fleissig. Gestern sogar noch 35 Minuten Ausdauertraining auf dem Sitzrad (kann man auch anstrengend einstellen...und ich lese während dem fahren, sonst langweile ich mich zu Tode), heute einfach die Übung daheim durchgezogen.

Die 2 Kg für die Schultern sind langsam etwas wenig, deshalb gestern bei letzten Durchgang 3kg. Das nächste Mal versuche ich, in allen Runden je 3 Kg zu nehmen.

Ansonsten gibt momentan nichts spannendes, leider.

Dienstag, 22. Mai 2012

Wadenkrampf und Überwindung

So, heute war es also das erste Mal so weit: ich hatte keine Lust. Nach der Arbeit war ich vor allem hungrig und wollte nur noch aufs Sofa...so ist es denn auch geschehen. Nachdem ich nach dem Abendessen mit Chips weitermachen wollte (und zugegebenermassen auch etwas habe..) packt mich dann aber doch das schlechte Gewissen und ich ging nach 20 Uhr (hey, das ist spät!) nochmal raus ins Fitnesscenter.
Dort habe ich mich brav 10 Minuten aufgewärmt und habe danach meine Übungen nach Programm gemacht. Etwas stolz war ich schon. Hoffentlich kann ich mich in Zukunft auch weiter so überwinden!

Leider habe ich seit heute Morgen einen fiesen Muskelkrampf in der rechten Wade. Woher der kommt weiss ich nicht so recht, die linke Wade verhält sich nämlich ganz normal. Für Tipps gegen Krämpfe (die den ganzen Tag andauern) bin ich dankbar. Nach den Übungen habe ich extra nochmal die Waden gedehnt, hoffentlich hilft es.

Und jetzt noch zufrieden ein Isostar trinken!

Montag, 21. Mai 2012

Muskelkater I

Bereits vor den Übungen gestern war ich mit einem Muskelkater gesegnet.
Leider hat sich das mit dem Wiederholen der Übungen nicht wirklich gebessert, ich würde sogar behaupten, es wurde schlimmer.

Richtig fies ist die Übung für die Taille! Dort, wo ich die Übung spüre (ich wusste nicht mal, dass ich dort einen Muskel habe) habe ich natürlich auch dementsprechend Muskelkater. Es ist ja eigentlich ganz ein gutes Gefühl, dass unter dem fiesen Speck jetzt ein Muskel wächst und hoffentlich bald den Speck verdrängt (und hoffentlich nicht den Gesamtumfang erhöht!). Ein enger Hosenbund, über den auf der Seite und hinten etwas Weichmasse (= Fett, auch bekannt als Muffin-Tops) quellt, ist einfach nicht mein Schönheitsideal. Zwar trage ich nie so enge Hosen, dass es so aussehen würde, aber bei engen Bikiniunterteilen kenne ich das Problem leider auch (und da kann man ja kein T-Shirt drüber ziehen).

Darum geniesse ich den Muskelkater und jammere im Stillen.

Sonntag, 20. Mai 2012

Training@home

So, heute war es soweit: ich habe mein Training heute zu Hause gemacht. So sah das Programm aus:


  • 5 Minuten Aufwärmen mit dem Springseil (das hat mehr als gereicht...Springseilen finde ich ziemlich anstrengend)
  • Übung Schultern (25 Wiederholungen)
  • Übung Oberschenkel & Gesäss (25 Wiederholungen)
  • Übung Trizeps (25 Wiederholungen)
  • Übung hintere Oberschenkel (25 Wiederholungen)
  • Übung Taille (25 Wiederholungen)
  • Übung Bauch, Kraft (25 Wiederholungen)
  • Übung Bauch, Ausdauer (25 Wiederholungen)
  • Das Ganze habe ich 3 Mal wiederhole (ohne das Aufwärmen natürlich)


Gebraucht habe ich insgesamt: 28 Minuten 15 Sekunden

Da ich keine Hantel daheim habe, musste ich mit meinen Bodypump-Gewichten vorlieb nehmen.


Die Hantel habe ich übrigens hier gekauft.


So, und jetzt gibt es erstmal Kaffee!

Tag 2: Das erste Mal allein

Leider war der Raum der PTs besetzt, so dass ich meine Übungen im Kraftraum machen musste. Samstagabends ist das aber eigentlich ganz ok, da nur sehr wenige Leute da waren. Neben den vorgegebenen Übungen habe ich noch 10 Minuten Aufwärmen und 20 Minuten Ausdauer am Ende gemacht.

Danach war ich ziemlich froh gegangen zu sein. Es war recht einfach sich zu motivieren. Aber es war ja auch das erste Mal. Wer weiss, wie es das nächste Mal wird?

Tag 1 oder auch: Muskelkater

Nachdem Training mit J war ich zwar ziemlich gut durchgeschwitzt, doch hätte ich nicht erwartet danach so einen fiesen Muskelkater zu haben. Ich spürte jede Zone die trainiert worden war (Taille! Aua!).

Eigentlich könne ich das Training jeden Tag machen, hatte J gesagt. Ich legte dann doch einen Tag Pause ein. Ich glaube, mein Körper muss sich erstmal an die neue Art der Belastung gewöhnen. Sobald es geht, werde ich die Übungen aber täglich machen!

Snack-Tipp


Vor dem Training ein Handvoll Nüsse (egal welcher Sorte) essen. Damit man nicht umkippt. Anscheinend kurbeln die Nüsse die Fettverbrennung an. Mal schauen.

Quelle: tumblr.


Die Idee mit den Nüssen finde ich gut. Ich mag Nüsse, sie sind gesund und man kann sie leicht erwerben und in kleine Portionen abfüllen. Der Transport ist kein Problem, sogar gegen das Mitnehmen in der Handtasche gibt es wenig einzuwenden (Wärme ist denen ja egal, im Gegensatz zu Riegeln mit Schokolade drin....mmm)

Plan für heute: verschiedene Sorte Nüsse kaufen und kleine Beutel um diese zu transportieren.
Schade lebe ich nicht in England. Bei „Pret a Manger“ gibt es abgepackte, kleine Nussportionen für wenig Geld.

Freitag, 18. Mai 2012

Das erste Mal

Beim ersten Training stellte mir J ein Programm von 6 Übungen zusammen, die ich jeweils 25 wiederholen muss. Das ganze in 3 Sets. Folgende Bereiche bekommen eine Übung:

  • Schultern mit 2kg Hantel (Schulterdrücken) 
  • Oberschenkel- und Gesäss mit 5kg Hanteln (Squats)
  • Trizeps mit 4kg Hanteln (Row)
  • Hintere Oberschenkel mit 4kg Hanteln ( Kreuzheben)
  • Taille mit 5 kg Handeln
  • Bauch mit dem eigenen Körpergewicht

Das ganze dauert ca. 20-25 Minuten. Wir haben das gestern mit erklären und reden gemacht und trotzdem bin ich ziemlich ins Schwitzen gekommen. Alle Übungen werden mit Freihanteln gemacht. Da ich selber noch Gewichte zu Hause habe, gibt es keine Ausrede nicht regelmässig zu trainieren. Dieses Programm kann ich jeden Tag machen.

Das ganze Training ist so aufgebaut:

  • 10 Min zügig (!) aufwärmen
  • 3 Übungssets (ca. 20-25 Minuten)
  • Ausdauertraining (20-40 Minuten)

Das Ganze dauert unter einer Stunde. Wie ich das mit der Ausdauer zu Hause machen werde, weiss ich noch nicht. Dieses Programm gilt jetzt für 3 Wochen, es handelt sich dabei um Kraft-Ausdauer-Training. Heute, einen Tag später, habe ich einen leichten Muskelkater. Unerwartet, da die Gewichte ja so leicht waren.

J & ich - Teil 1


Etwas nervös war ich schon vor unserem ersten gemeinsamen Training. Ich wusste nicht so recht was auf mich zukommen würde, aber ich wusste, dass sie ziemlich tough ist. Wie sich im Nachhinein aber herausstellte war sie einfach sehr motivierend und positiv. Bisher noch kein Drill Instruktor.

Als erstes haben wir meinen Fragebogen nochmal kurz zusammen durchgesehen. Meine beiden Motivationsbilder sind bei ihr sehr gut angekommen und sogar mein Wunschbild sei realistisch. Das ist einerseits motivierend, andererseits wohl noch sehr viel Arbeit. Aber wenn sie sagt, dass das wird, bin ich schon mal motivierter.

Danach ging erst mal auf die Waage und dort wurde neben dem Gewicht auf der Körperfett-, Muskel- und Wassergehalt gemessen.
Ich bin etwas über meinen hohen Körperfettanteil erschrocken. Er liegt über dem Normalwert und ist somit (ein bisschen) zu hoch. So viel zum Thema Selbstwahrnehmung. Da ist wohl ein ganzes Stück mehr Speck an mir dran, als ich mir bisher eingestehen wollte.

Das Ziel ist es jetzt also, mit dem KFG runter zu kommen.

Als ich ausrechnen wollte wie viel ich denn nun abnehmen sollte um in einen guten Bereich zu kommen, sagte mir J, dass das so einfach nicht sei. Zwar nehme ich mit dem Training ja an Fett ab, aber normalerweise auch an Muskeln zu. Es könne also gut sein, dass ich gleich schwer bleibe, aber in eine kleinere Hosengrösse passe. (Was ja auch in Ordnung ist, ich bin nicht so der Kilo-Fanatiker)

Beim nächsten Termin in 3 Wochen werde ich wieder gewogen und gemessen. Wenn ich das Training bis dahin gut durchziehe sollte man bereits einen Unterschied sehen (ob man diesen dann in echt auch sieht und nur bei den Zahlen, darauf bin ich wirklich gespannt!)

Ob ich es schaffe, werde ich hier dokumentieren.

Vorbereitung PT

Für eine Bestandsaufnahme und um zu wissen wo ich hin möchte, musste ich für J einige Formulare vor dem ersten gemeinsamen Training ausfüllen.
Unter anderem zu meiner Gesundheit, wie oft und was ich trainiere, was mich stört, was ich ändern möchte, warum es bisher nicht geklappt hat usw. Ganz zum Schluss sollte ich noch zwei Bilder hinzufügen, wie mein Ziel aussieht, bzw. wie sich mein Ziel anfühlt. Mit zweitem hatte ich etwas Mühe, denn es war für mich nicht so einfach mein Ziel in ein Wort, und dann noch ein Gefühl, zu fassen.

Diese beiden Bilder habe ich hinzugefügt:


Quelle: tumblr.


Personaltraining - warum?

Seit Jahren mache ich mal mehr, mal weniger Sport.

Was fehlt zum regelmässigen Training?

Wahrscheinlich das Gleiche wie den meisten anderen Menschen auch. Motivation, Antrieb, ein Ziel.
Bei mir ist es aber auch der Mangel an Kontrolle. Vor Jahren war ich in einem Sportclub. Welche Sportart das war etc. ist irrelevant. Ich habe regelmässig trainiert. Lust auf einen Club habe ich heute keine mehr. Zu viel Koordination von Terminen ist nötig und Training in Gruppen ist oft auch nicht so meins.

Warum also nicht einen Profi hinzuziehen der mir ein Programm zusammenstellt, meine Fortschritte regelmässig kontrolliert und meine Ziele stets im Auge behält? Jemand der für mich da ist und nicht für alle sonst im Kurs? Es gibt (für mich) keine Gründe die dagegen sprechen.

Ich bin ziemlich gespannt auf die kommende Zeit: Werden wir das Heu auf der gleichen Bühne haben? Werde ich meine Ziele so hartnäckig verfolgen, wie ich es mir heute erhoffe? Und werde ich Sport irgendwann so sehr als Teil von mir sehen, dass ich mich nicht mehr überwinden muss ihn zu machen sondern ihn zum Überleben brauche?

Wir werden sehen.